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SZ-Fahrradfest 2019SZ-Fahrradfest 2019

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31.03.2019   Große Frühjahrs-Bergtour 2019

Am Sonntag, dem 31. März 2019 (ja – es gibt auch Radtouren, die sonntags stattfinden) fuhr ich mit der Straßenbahn zum Treff in Dresden– Bühlau an der Endhaltestelle der Linie 11. Ich hatte eine frühe Bahn genommen und war so ca. zehn nach halb zehn da. Es wartete schon Bernd mit seinem neuen Fahrrad. Wir hatten am Vortag noch über die Zeitumstellung gemailt – so war es zeitig genug aufgestanden, um per Rad über die Grundstraße zum Treffpunkt zu gelangen. Leider kamen mit den nächsten zwei Bahnen keine weiteren Mitradler an, so dass wir dann ca. 10:05 Uhr zu Zweit starteten. Wir fuhren in Bühlau von der Ullersdorfer Straße nach links in den Heidemühlenweg, welcher uns durch Nebenstraßen in die Heide führte. Dort ging es zum Nachtflügel und auf diesem bis zum Weißiger Weg, der uns zur Ullersdorfer Landstraße führt. Wir folgten kurz der Ullersdorfer Landstraße und dann ging es über die Forststraße und durch das Wohngebiet zur B 6, die wir querten. Vorbei  am ehem. Bahnhof Weißig ist bereits neben der Straße die ehemalige Bahntrasse zu erkennen. Am Ortsende, wo ein Bauer fleißig eine Wiese mit der Egge bearbeitet (warum man sowas am Sonntag machen muss entzog sich unserem Verständnis) geht der Radweg dann auf dem Bahndamm weiter. Wir fuhren auf diesem über Schönfeld und Schullwitz zum Rastplatz am alten Bahndamm, wo wir windgeschützt unser erstes Picknick machten. Danach fuhren wir weiter auf dem Bahndammradweg über Eschdorf und Wünschendorf bis nach Porschendorf. Nach dem zwar nicht besonders steilen, aber langen Anstieg nach Porschendorf ging es dann schnell bergab nach Mühlsdorf  und dort auf der neuen Straße nach Lohmen. Von Lohmen fuhren wir auf der Kastanienallee bis Dorf Wehlen und dann weiter nach Stadt Wehlen, wo wir uns schon auf die Rast am Markt gefreut hatten. Leider hatte das Eiscafe noch zu und da wir vom Picknick noch genügend „Rester“ hatten, entschieden wir uns, gleich weiterzuradeln. Ab Wehlen ging es erst rechtselbig bis Pirna. Schon auf diesem landschaftlich sehr schönen Abschnitt merkten wir, dass dieses Mal der Wind uns entgegen blies. In Pirna unter der Altstadtbrücke kam es zu einem Mißverständnis zwischen Bernd und mir – ich wollte nach links und auf dem Gehweg bleiben, erdachte, es geht auf die Straße – und so zeigte sich, dass die Lenkerhörnchen an Bernds neuem Rad ein guter Fingerschutz sind. Aber da wir an dieser Stelle fast in Schrittgeschwindigkeit unterwegs waren, ist zum Glück nichts Schwerwiegendes passiert. Ich habe meinen Spiegel, den es verdreht hatte, wieder neu gerichtet und bei Bernd war an der Tasche fürs Handy die Halterung in mehrere Teile auseinander gesprungen. Zum Glück war nichts weggekommen und so konnte Bernd am Abend zu Hause mit Ruhe und Geduld alles wieder zusammensetzen. Nach dem kurzen Anstieg zur Bahnbrücke hinauf ging es auf dieser über die Elbe und da wir nur zu Zweit waren, konnten wir die Abkürzung über den Parkplatz am Bahnhof nehmen und dann die steile Treppe mit der Kinderwagenspur hinab schieben. Ab da fuhren wir auf dem linksseitigen Elberadweg erst nach Heidenau, wo nun endlich die „ewige“ Baustelle der Landestalsperrenverwaltung mit Vollsperrung des Radweges Geschichte ist, und dann über die Müglitzbrücke. Dahinter machten wir unsere 2. Rast mit Diversem Essen und wieder Sekt aus dem Plastebecher. :-)   Dann ging es weiter gen Dresden. Der Gegenwind war entweder stärker geworden oder man merkt ihn hier in dem Bereich der großen offenen Felder mehr. In Kleinzschachwitz, kurz nach der Straße zur Fähre rasselte es bei mir im Hinterrad und ein Reflektor flog davon. Ich dachte, OK, das kann ja mal vorkommen, dass sich ein Reflektor verabschiedet, da ging es mit den komischen Geräuschen weiter. Also fix angehalten und nachgesehen – 2 Speichen hatten sich verabschiedet. Eine konnte ich ausfädeln und die andere festbinden. So fuhr ich ab da sehr vorsichtig und mied jede Kante und jedes Loch. Angekommen am Fährgarten Johannstadt, unserem Zielpunkt für diese Tour wollte mich Bernd noch einladen, aber mir fehlte mit dem kaputten Hinterrad die Muse zum Rasten. Ich musste ja noch nach Kesselsdorf, wo ich am Morgen mit meinem Rad gestartet war. Diese Tagestour von Bühlau bis zum Fährgarten war ca. 50 km lang und wir waren, fast wie geplant, 17:10 Uhr am Ziel.

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